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ING. - BÜRO Uwe Schulz , Dipl.-Ing.
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An Sie,
der am professionellen Segelflug interessierte Modellflieger !
Kaum zu glauben, aber wahr! Noch nie war es für den Modellsegelflieger so einfach, die Thermik zu finden und die Intensität zu beurteilen. Möglich wurde dieses durch das neue
Skymelody- Funkvariometer mit Fahrtkompensation.
Der Grundgedanke eines Varios ist es, durch die hörbare zunehmende Intensität der Thermik, den kürzesten Weg in Richtung besseres
Steigen zu finden, z.B. das Zentrum eines Thermikschlauches. Dieses wird „ zentrieren" genannt.
Da wir als Modellflieger mit beiden Beinen auf der Erde stehen, erleben wir die Thermik nicht wie die Kollegen im Flieger mit einem
Pressdruck am Gesäß. Wir sind auf unser Auge und - wenn man will - um so mehrauf ein Vario angewiesen.
Daher liegen die Anforderungen an ein Vario für Flugmodelle sehr hoch und zwar in Hinsicht auf die Empfindlich-keit und Eindeutigkeitder Signale.
Die oberste Zielsetzung des Skymelody Funkvariometers: Eine schnelle und leichte Einstellung der System-parameter sowie ein sehr
leicht interpretierbares Variosignal. Optimal für Einsteiger.
Gerade bei schwacher Thermik und beim leichten Pendeln um den Nulschieber, wurde durch die hörbare Nullschieberakustik ein sehr
leichtes Erkennen des Überganges vom Fallen und Steigen und umgekehrt erreicht.
Das dieses gelungen ist, bestätigen uns sehr viele Modellflieger, die den Vergleich zu anderen Produkten nicht gescheut haben.
Eine weitere Innovation dieses Varios ist die Ausblendung der Knüppelthermik durch eine TEK-Düse. (Totalenergiekompensationsdüse)
Eine Einrichtung, die in der manntragenden Fliegerei schon lange genutzt wird. Diese Art der Kompensation mittels TEK - Düse
bevorzugen die meisten Piloten, weil das Kompensationssystem über Geschwindigkeitsmessung
z. B.durch Staudruckabnahme und damit verbunden die erforderliche Höhenmessung ( statische Druckabnahme ) wesentlich aufwendiger und problematischer ist.
Welche Vorteile hat der Modellsegelflieger mit einem Vario das mit einer Energiekompensationsdüse ausgerüstet ist?
Ein Vario ohne diese Einrichtung ( Höhenvariometer ) zeigt grundsätzlich jede Veränderung der Flughöhe an, also jede Veränderung der potentiellen Energie,
egal wodurch sie zustande kam.
Ein Vario mit dieser Einrichtung erkennt durch die TEK - Düse die fahrtbedingte Energie. ( kinetische Energie ) Die Summe dieser Energien ist die Gesamtenergie des Modells.
Der Pilot weiß, daß jede Höhenanderung auch eine Fahrtänderung - und umgekehrt - nach sich zieht, denken Sie nur an Situationen wie
Einkreisen gegen den Wind, Anschneiden einer Böe, Verwirbelungen am Rande von Thermikschläuchen usw. Also während des gesamten Fluges findet ein
ständiger Austausch zwischen potentieller und kinetischer Energie statt. Der große Vorteil ist, daß diese Energieumwandlung vom Vario nicht mehr angezeigt wird.
Wir können also unabhängig von Fahrtänderungen durch drücken oder ziehen erkennen ob wir in einer aufsteigenden Luftmasse Energie
gewinnen. Dieser Fremdenergiegewinn addiert zu der Gesamtenergie des Modells wird dann mit einem Steigsignal vom Vario angezeigt. Wir nennen es: Ausblendung der Knüppelthermik.
Der Modellflieger wird durch die Energiekompensation natürlich nicht mehr, als nur die vorhandene Thermik finden, aber er wird sie
leichter, schneller und daraus resultierend, mit geringerem Höhenverlust aufspüren. Er kann seine Starthöhe optimaler ausnutzen und somit längere Flugzeiten erziehlen. Kurz, er fliegt effizienter.
Das Variosignal wird bedeutend ruhiger und somit noch leichter zu interpretieren.
Vergessen sind die Zeiten und Enttäuschungen, als nach einigen Kreisen festgestellt werden mußte, daß es doch nur Knüppelthermik war,
und ehe man sich versah, mußte die Landung eingeleitet werden.
Wenn jetzt das Vario piept, geht’s auch wirklich hoch, egal was am Steuerknüppel passiert !!!
Der weitere Vorteil ist: Keine Irritationen mehr durch Luftdruckschwankungen im Rumpf des Seglers weil der Ort der Luftdruckaufnahme die TEK - Düse ist und das alles für einen
Aufpreis von nur 40,- DM.
Sie können dieses Vario auch unkompensiert einsetzen, aber ich versichere Ihnen, Sie werden auf eine TEK - Düse nicht mehr verzichten
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Der Einbau oder nachträgliche Einbau der steckbaren TEK - Düse geht schnell und einfach:
Loch von 3 mm bohren, den Polyäthylenschlauch durchfädeln und Düsenaufnehmer mit Harz oder CA-Kleber befestigen. Der Schlauch kann lose im Rumpf verlegt werden.
Das gilt auch für die spezielle TEK - Düse für V - Leitwerkler wie Salto usw. die senkrecht auf dem Rumpfrücken hinter der Kabinenhaube angebracht wird. Das Gewicht
der TEK - Düse einschließlich Düsenaufnehmer beträgt 2 Gramm.
Als Empfänger dient ein LPD-Funksprechgerät. ( Wird mit Ohrhörer geliefert )
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Modell: Salto. Maßstab 1:3
Die V - Leitwerk - Düse wird 16 cm nach dem Haubenende senkrecht ( 90 Grad ) auf dem Rumpfrücken stehend angebracht. Der Knick zeigt in Flugrichtung.
Vermeiden Sie eine Verdrehung der Düse. Kontrollieren Sie dies durch Längspeilung, der Knick darf nicht zu sehen sein
Empfehlungen:
1.Nur den Bereich der aufgerauten Oberfläche des Düsenaufnehmers im Seitenleitwerk bzw. Rumpf einharzen damit sich ein guter Halt herstellt.
2.Beim Aufstecken und Abnehmen der Düse nur auf den Silikonschlauch fassen.
3.Aufstecken: Die Düse bis zum Anschlag aufstecken.
4.Abnehmen: Mit Daumen und Zeigefinger nurden Teil des Silikonschlauches, der über den Düsenaufnehmer liegt, kräftig drücken und mit einem kurzen Ruck abziehen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Allzeit eine gute Landung wünscht Ihnen
U. Schulz
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Vorgestellt wird das fahrtkompensierte Vario in der Aufwind 1/2000 , der Scale 6/1999
und der Modell 5 / 2001
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